vers 1

hinter der stirn zerbricht mein ich in stücke,

ich zerreiße von innen und ich kann es nicht kitten.

was ich eben noch sagen wollte hat sich verkrümelt,

es bleibt stille zurück, bleibt stille.

 

ich horte worte, um sie zu sortieren.

doch nun sind es so viele,

dass ich sie nicht zuordnen kann.

und ich verliere den durchblick, ich bin durch ich

ich bin durch mit so vielem.

 

und es bleibt stille

 

vers 2

ich hinterfrage und stell mich in frage.

ich ahne irgendwas hat sich verhakt -da- ich habe

nur haken und nichts was ich mit mir trage,

lässt sich abhaken,

und weghängen wie ein altes hemd.

 

ich bin voll von nichts.

ich bin voll von nichts.

ich bin überfüllt mit nichts.

nichts ist an mir ist wichtig.

ich bin richtig nichtig.

ich bin unwichtiger als unwichtig.

 

und es bleibt stille