vers 1

ich blick nach links

doch da ist nichts,

ausser trister ausblick,

von meinem wohnsitz aus

von da wo ich sitz und rausblick.

 

ich untersuch,

suche und finds nicht,

nicht mal mit schwarzlicht,

durchs teleskop

mit suchtrupp im moor.

 

ich suche

unter der fußmatte,

unter der untertasse,

unter dem hut auf dem kopf

im schuh und im trockner.

 

ich suche

suche in der schule,

unter der dusche,

suche im urlaub,

im bücherregal im flur.

 

brigde

aber ich find nichts raus

und schlag die faust sauer

auf den faust drauf

 

hook

glück du hast dich verdrückt

aber ich find dich

ich find dich!

und dann sing ich nur

noch in dur.

 

vers 2

ich schau nach rechts um die ecke

irgendeiner meckert wieder- über das wetter

und dass sich nichts ändert, nichts wird besser eher schlechter.

         

wer kann mir denn helfen?

ich suche nach was seltenem, das schwer

erkennbar ist und sich nicht lange hält.

nicht lange anhält, sondern wegrennt.

 

ich suche

mit einer rute,

unter der lupe,

mit dem computer,

bei google, ich luke durch lucken.

 

ich suche

im laub auf der straße,

im haus und im garten,

- suche wortgruppen- in der

buchstabensuppe.

 

hook

glück du hast dich verdrückt

aber ich find dich

ich find dich!

und dann sing ich nur

noch in dur.