vers 1

ich bin nicht zu fassen, wie wasser.

ich bin anwesend, doch woanders.

ich stehe mit den sohlen auf dem boden,

doch ich bin irgendwo schwerelos.

 

der himmel gähnt und legt sich hin.

auf meine stirn, weil er so träge ist.

wir schweben vor uns hin, während wir dösen.

ich schau den wolken zu, wie sie zerbröseln.

 

bridge

ich hör mir zu beim älterwerden.

und während sich die haare weißer färben,

vergeht ganz angenehm:

ein bisschen leben,

ein bisschen leben nebenher.

 

hook

nirgends, bin ich so frei,

wie unter meinem scheitel.

und da bleib ich ein weilchen,

und da bleib ich ein weilchen!

 

2 strophe

ich stehe drüber, über dem über.

ich fühle nichts, das mich betrübt.

alles was mir grenzen setzt ist nicht echt,

ich grenz mich ab von dem schlechten.

 

mit jedem atmer werden fakten egaler.

das da um mich rum ist nicht real!

in meinem kopf lebt die realität,

ich kann es hinter den augen doch sehen!

 

bridge

ich hör mir zu beim älterwerden.

und während sich die haare weißer färben,

vergeht ganz angenehm:

ein bisschen leben,

ein bisschen leben nebenher.

 

hook

nirgends, bin ich so frei,

wie unter meinem scheitel.

und da bleib ich ein weilchen,

und da bleib ich ein weilchen!

 

vers 3

und während der kalender,

seine seiten ständig ändert,

bleib ich fest an einer stelle,

und schau mir die welt an.